
Das M-V-Konzept übt auf mich einen besonderen Reiz aus. Das Flugbild ist sehr markant und gleicht einem großen Insekt. Die Konstruktion eines solchen Nurflügels ist schwieriger als ein Horten-NF, Wingletpfeil, oder Brett-NF. Das ist in der räumlichen Flügelgeometrie begründet. Schränkung, Pfeilung und V-Form bilden dabei ein Zusammenspiel. Das Profil letzendlich ist auch entscheidend. Rechnen kann man solche Experimentals nur mit grossem Aufwand. Also muß man empirisch ermitteln. Einige Testmodelle sind bei mir bisher entstanden. Mit einigen Konstruktionsdetails meiner Modelle bin ich noch nicht zufrieden. Vor allen Dingen der induzierte Widerstand, hervorgerufen durch zu hohe Schränkung, zu hohes Stabilitätsmass, sowie Spaltklappen. Ich habe versucht in dem Opal 2001 alle bei meinen M-V-Flügeln aufgetretenen Schwachpunkte zu beseitigen. Der Opal ist mein letztes Modell der Versuchsreihe. Die mit dem M-V-Konzept in Zusammenhang stehenden Parameter sind durch meine Versuchsmodelle für mich erforscht. Eine wesentliche Leistungssteigerung ist nicht mehr zu erwarten. Das Konzept ist gutmütig und leistungsfähig.
Mich interessierten weiterhin folgende Parameter am M-V-Konzept:







Zwei Kohlestäbe je 6 mm. Die Mitte vorbereitet für Sub-D Stecker zur Stromversorgung
der Servos.

Die Sub-D Stecker sind in ein Hartholz eingelassen,
erst dann wurde das Abachi aufgepresst.

Vor dem Rumpf-Urmodell mussten die Gewichtsverhältnisse ermittelt werden. Der Schwerpunkt beim Stromburgkonzept liegt bei genau 40% der Halbspannweite auf der T1/4-Linie. Die Auftriebsverteilung ist also nicht ganz elliptisch.



Wie wird der Opal fliegen. Mehr zu diesem Modell demnächst!!
...Ja er fliegt gut, aber ist sehr böenempfindlich. Das Modell schaukelt sich dann auf.
Zum Nachbau nur bedingt geeignet mit Modifikationen z.B. wesentlich grössere Schränkung.
Der 2m Tamagotschy fliegt gutmütiger. Die Spaltklappen sind den Opal-Querrudern auch vorzuziehen.